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06.September 2007

August 2006

Die ersten Tage im August waren noch sehr schön, der Rasen allerdings ein paar Tage lang ziemlich ziemlich vertrocknet und wir fanden gar nicht mehr so viel zu essen, doch dann gab es endlich Regen und der Rasen erholte sich ganz schnell.
Aber es stehen ja auch immer Schalen mit Reis, Nudeln und Salat herum da bedienen wir uns dann zwischendurch. Auf dem Bild seht ihr Dörthe die sich grade die besten Nudeln rauspickt und Wilma die ihr dann gleich dabei helfen wird.

Ich liege ganz gern in der Sonne herum und hebe die Flügel hoch. Wir haben hier einen schönen grossen Holunderbusch, da drunter sind wir schön geschützt und davor können wir schön in der Sonne herumliegen. Wenn es zu heiss ist, liegen wir aber lieber unter dem Busch oder wir gehen wieder in den Stall, dort ist ja ein Ventilator.
Aber den brauchten wir dann gar nicht mehr, denn es fing an zu regnen und es wurde kühler und dann regnete es ziemlich viel. Zwischendurch kamen auch ein paar Tage, wo es nur wenig regnete und da waren wir viel draussen unterwegs. Dieses Wetter ist uns auch lieber, die Sonne ist zwar schön aber wenn es zu heiss ist, dann fühlen wir uns auch nicht wohl.

In der dritten Woche des Monats war das Wetter durcheinander, von Regen bis Sonne  Wir sind aber noch viel draussen und Abends dann wenn es dunkel wird bald im Stall. Dort gibts immer noch was leckeres, ich mag ja Brot unheimlich gern und dann legen wir uns nach und nach alle hin.

Ende August ging dann auf einmal die Schuppentür auf und unsere Menschen und noch andere (einer hiess Jürgen hörten wir) schleppten ganz viel Holz in den Schuppen.
Und im September wurde dann mit dem Holz hier was gebaut.

September 2006

Eines Nachmittags in den ersten Septembertagen fingen die Karin und der Rudi an hier bei uns im Schuppen ein paar Löcher zu machen. Die machen die ja immer für uns damit wir nach Würmern gucken können. Aber obwohl da gar keine Würmer waren machten sie die Löcher immer tiefer.
Und dann steckten sie Holzpfähle in den Boden und fingen an Holzbretter an die Pfähle zu schrauben. Das schien ja tatsächlich endlich die Trennwand zu sein, die uns im Winter vor der Kälte und dem Schnee schützen sollte.
Und im Moment ist das Wetter wieder schön und wir untersuchen unser Gehege ganz genau. Das macht auch jetzt richtig Spass unter unserem Holunderbusch zu liegen und einfach mal nichts zu tun.

Zwei Tage später war es dann eindeutig, das bei uns im Schuppen gross umgebaut wird. Wir können auch schon sehen, wo dann eine Tür hinkommt.
Ein Fenster ist auch da drin, das stand hier schon immer im Weg rum, so können wir dann immer gucken wer da in den Schuppen kommt. Wir springen dann auf die Heuballen um rausgucken zu können.
(Das da Heuballen hinkommen sollen hat uns wieder mal der Spot Kater erzählt, der hier ja ständig rumstrolcht und der ja fürchterlich neugierig ist und kein Geheimnis für sich behalten kann.) 

Hoffentlich bleibt der grosse Sandhaufen da in der Ecke, der ist sehr wichtig für uns, da baden wir nämlich immer drin. Wir Hühner baden nämlich nicht wie Menschen in Wasser, sondern in Sand, der kann nämlich auch sauber machen, Iwenn Du ein Huhn bist.
Das ist für uns fast wie für Menschen wenn sie am Strand liegen und wir kuscheln uns da wirklich gerne.
Morgen soll dann eine Tür eingebaut werden und noch alles isoliert werden.
Aber jetzt schlafen wir erst alle mal (und die Uschi hackt mich immer, wenn ich in die Schlafecke komme, die mag mich immer noch nicht so richtig. Aber die Dörthe hat mich lieb und wenn ich Glück habe, dann finde ich ein Plätzchen neben ihr zum schlafen)

13. September

Nun ist endlich unsere Trennwand zur kaputten Schuppentür fertig. Die ist richtig schön isoliert worden. Obwohl es noch kein Winter ist macht sich der Unterschied schon bemerkbar. Und gestern war da auf dem Dach irgendwie was. Da sind wohl die Löcher zugemacht worden wo sonst immer der Regen durchkommt.
Der Spot Kater läuft ja auch immer auf dem Dach rum und der meinte, das würde nicht lange halten da müssen neue Dachbahnen drauf. Naja, wenn Spot das meint. Wir freuen uns jedenfalls grade über den Holunder, der ist sehr lecker und Wilma hüpft immer ganz hoch, die da oben scheinen leckerer zu sein. Ich mag aber lieber Brot.

Oktober 2006

Nachdem wir nun endlich eine Trennwand zur Schuppentür, die ja sehr kaputt ist (und von unseren Menschen für den Winter notdürftig geflickt wurde) hatten ist die Wand nach Norden auch fertig. Das sind so ungefähr 20 HM (Hühnermeter, ein Hühnermeter sind ungefähr 30 cm).

Selbstverständlich haben wir so gut wir konnten geholfen was ihr auf dem Bild links ja sehen könnt. Wir haben zwar noch einige Sachen die hier nicht hingehören herum stehen aber die sollen in den nächsten Tagen wegkommen.

In der Mitte von unserem Wohnzimmer haben wir ein grosses Sofa mit Heu und dort können wir ganz toll sonnenbaden weil da immer die Sonne am Mittag reinstrahlt. Und die Seite zu den Fenstern wo die Sonne herein kommt wird wohl noch abgesägt, da hab ich mich schon beschwert. Die Holzbalken stören nämlich, da kommt die Sonne nicht durch.

Auf dem Bild rechts steht auch noch ein grosses Fenster. Dieses kommt nächstes Jahr ungefähr genau dahin wo es jetzt steht, ein bischen weiter nach links.
Aber vorher kommt erstmal der Winter, das ist jetzt mein zweiter Winter in Freiheit und ich freu mich schon auf das nächste Jahr wenn draussen wieder viel leckere Pflanzen wachsen.

Unser Schuppen ist nun fast für den Winter gerüstet. In den letzten Wochen fielen hier fast alle Blätter von den Bäumen und bald sind keine mehr dran. Draussen ist es auch sehr stürmisch, nass und kalt. Da sind wir froh das wir in diesem Jahr endlich ein schönes grosses Zimmer haben in dem wir tagsüber wenn wir nicht nach draussen wollen nach essbarem suchen und auch in der Sonne baden die bis nachmittags herein scheint oder uns in die Sandecke legen.
Aber auch am Abend wenn es schon dunkel wird schauen wir gern nochmal nach draussen um zu sehen ob auch alles in Ordnung ist oder um noch ein paar Grashalme zu essen.

Ende Oktober wurde die Dörthe krank. Sie bekam Durchfall und stand lustlos herum. Sogar das leckere Toastbrot das wir ja nur direkt aus der Hand von unseren Menschen essen verschmähte sie. Und da wurde sie dann zum Tierarzt gefahren der ihr dann eine Spritze gab, das Blut untersuchte und noch etwas Medikamente mitgab. Die mag sie gar nicht, die schmecken bestimmt nicht gut.

Mehr erzähle ich euch im Januar. Eure Luise

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