Letztes update:
06.September 2007

Juli - September 2004

Durchzählen!Leider hatte mein Webmaster nicht so viel Zeit, um mal wieder was an meiner Seite zu machen. Aber jetzt muss er mal wieder etwas tun, denn es hat sich ja einiges getan in den letzten Wochen.
Meine Schwestern und ich verstehen uns ganz toll, es gibt zwar manchmal etwas Gezanke, aber das geht schnell vorbei. Ich habe jetzt einen neuen Lieblingsschlafplatz, direkt neben der Eingangstür auf einem kleinen Podest. Meine Schwestern haben jetzt auch Namen, die ganz dunkle, das ist die Dörthe, die mit den hellen Schwanzfedern ist die Wilma. Und dann sind da noch Lara und Uschi.Komm raus Du Wurm!
Lara ist ziemlich mutig (das könnt ihr ja auch auf dem Foto rechts sehen), die geht nämlich immer ziemlich weit weg, darum heisst sie wohl so.

Wir waren jetzt schon oft draussen und bei schlechtem Wetter untersuchen wir den Schuppen, der ist ziemlich gross und da gibt es ziemlich viel zu entdecken.

In der ersten Woche im August wurde die Lara krank und bekam auf einmal einen dicken Kropf. Da musste Sie dann doch zur Ärztin und bekam dort wohl eine Spritze und ein Medikament. Das hat auch schnell gewirkt und mittlerweile gehts ihr wieder gut.
Und dann gings mir auf einmal auch nicht so gut, ich weiss nicht, ob mich eine Wespe gestochen hatte oder ob ich einen dicken Schnupfen hatte, aber die Seiten an meinem Schnabel wurden ganz dick. Da musste ich dann auch zur Ärztin fahren, ich hatte zwar ziemlich Angst, aber ich war ja nicht alleine und die Ärztin und die anderen Frauen waren ganz lieb und ruhig. Die Ärztin hat mich dann erst mal richtig untersucht und mir dann eine Spritze gegeben. Ich hab ganz still gehalten, aber der Rudi wurde ganz unruhig. Das ging aber alles ganz schnell. Dann wurde ich noch gewogen und für eine Hühnerdame in meinem Alter bin ich nicht zu dick!
Dann gings endlich wieder nach Hause und ich bekomme jetzt für ein paar Tage Kamillendampf und Kamillentee zu trinken. Kamillentee ist übrigens sehr lecker, die anderen trinken den auch gerne. Aber es ist ja genug da für alle.

Wir können zwar jetzt raus, aber da muss immer jemand dabei sein, weil wir immer noch keinen Zaun haben. Und der Fuchs und der Habicht sind leider auch immer hungrig :-(.
Vor ein paar Tagen wurde eine Rolle Drahtzaun gekauft, aber leider steht der noch nicht, was aber auch den Vorteil für uns hat, das wir überall rumlaufen können.
Seit einer Woche sind hier auch noch zwei Tauben, die bei uns mitfuttern, die haben sich wohl verflogen, aber sie fühlen sich hier wohl, ist ja genug für alle zu essen da und Salat mögen die Tauben nicht so gern, aber dafür essen Sie lieber die Körner.

September 2004

Im August und September war hier alles soweit in Ordnung, aber der Zaun konnte noch nicht gebaut werden, weil der Rudi zur Kur musste und Karin das alleine nicht schaffte. Aber dafür passte sie immer schön auf uns auf und der Fuchs und der Bussard liessen uns in Ruhe.
Aber im Nachbarstall gab es ein paar neue. Zwei grosse Gänse, die ganz laut rumkrakeelen, aber die tun nur so, die sind eigentlich ganz lieb und vor denen hat der Bussard wohl Angst. Wir haben uns auch gleich angefreundet. Auf dem Bild, das ist der Toulouse, ein ganz netter junger Gänserich, aber hier weiss keiner so genau, ob er ein Junge oder ein Mädchen ist.
Die andere ist die Polly, die ist etwas kleiner, aber die beiden watscheln hier immer zusammen herum.
Wenn Wasser im kleinen Teich hinterm Haus ist, sind die beiden mit den anderen Enten auch lieber da, als auf uns aufzupassen.
Aber das ist nicht so schlimm, weil die Karin ja immer auf uns aufpasst.

Lara auf FuttersucheAuf dem Bild rechts sucht sich die Lara grade was zu futtern, die hat wirklich vor nichts Angst und zieht oft alleine los.
Da, wo sie auf dem Bild zu sehen ist, soll bald der Zaun hingebaut werden, aber das kann ja noch ein paar Tage dauern.
Unsere eigentliche Tür zum rausgehen benutzen wir kaum, wir gehen lieber durch den Schuppen, da ist nämlich immer irgendwo was zu entdecken und auch einfacher. Ausserdem kommen wir da den Hühnern von der Nachbarin nicht zu nahe, denn irgendwie glauben die, das gehört hier alles ihnen und wir sind ja nur zu fünft. Und da gehen wir lieber hinten durch den Schuppen. Das hat auch den Vorteil, das wir auf der anderen Seite vom Schuppen eine ziemlich grosse Wiese haben, da kommen die Nachbar Hühner nicht hin, die sind ja auch nicht so schlau wie wir. Die Enten liegen da oft rum und faulenzen, während wir fleissig was zu essen suchen. Wir bekommen zwar jeden Tag jede Menge Leckereien, von Nudeln bis Reis, aber selber was suchen macht uns eigentlich noch mehr Spass.

Toulouse und Polly sind auch ziemlich neugierig, aber mit den beiden und den Enten vertragen wir uns gut, ich pass aber immer ein wenig auf, bei so Gänsen weiss Huhn ja nie, und weil ich ja die Chefin hier bin, ist es meine Aufgabe, immer wachsam zu sein. Eine muss ja den Überblick haben.

Wie es weiter geht erzähle ich euch im Oktober.

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