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06.September 2007

Mai 2006

.Nun dürfen wir endlich wieder raus und können die Sonne geniessen. Aber die Lara ist leider nicht mehr dabei. Draussen fehlt noch ein Netz, das uns vor den grossen Vögeln schützt, aber das kommt hoffentlich bald. Aber das junge Gras schmeckt sehr gut und ich freue mich immer, wenn die Karin kommt, die bringt trotzdem immer noch Reis, Nudeln und Salat mit.

Am Abend machte die Karin dann eine Absperrung in den hinteren Teil unserer Wohnung.Und dann heute Nacht wurden wir ganz früh wach, da hörten wir Stimmen. Dann ging unsere Tür auf und aus einer Kiste marschierten dann vier ganz weisse Schwestern in den hinteren Teil. Die sollen jetzt wohl auch hier wohnen. Da will ich mal hoffen, das wir uns nicht streiten weil wir Hühner immer eine Cheffin haben wollen und ich glaube, das bin ich im Moment. Jedenfalls verteidige ich unser Revier hier imer, wenn die Hühner von nebenan kommen.

Am Nachmittag traute sich dann eine von unseren neuen Schwestern heraus und inspizierte das Gebiet um den Einstieg zu unserer Wohnung. Die anderen haben sich nicht so getraut. Wir waren jedenfalls den Nachmittag sehr beschäftigt, da in unserem Garten sehr viel an Kräutern und Gräsern wächst und die sind alle sehr lecker. Karin und Rudi machen hier im Moment sehr viel in unserem Garten.

Aber wir müssen unbedingt eine größere Wohnung haben und bis zum Winter geht das wohl, aber dann brauchen wir doch ein wenig mehr Platz und es müsste etwas wärmer sein.

A m Abend waren wir dann noch ausserhalb unseres Gartens unterwegs und als wir dann in unsere Wohnung gingen, da sassen die vier neuen Schwestern auf unserer Stange. Das war aber nicht so schlimm, da wir es uns im Moment lieber auf dem Podest im Stroh kuscheln. Und sogar die Uschi hat mit mir gekuschelt, aber dann doch mal auf mich eingepickt. Die Uschi ist manchmal schon etwas komisch (soll der Rudi auch gesagt haben).

Juni 2006

Im Laufe der nächsten Wochen wurden die vier weissen Schwestern immer grösser und fingen auch an uns hinterher zu laufen und zu picken.
Wir dachten, das würde sich dann mit der Zeit ändern aber es wurde immer schlimmer. Die Uschi wurde am Hals blutig gepickt und weil ich jetzt immer alle verteidigt habe, war ich nach einiger Zeit ganz matt und habe mich in eine Ecke verkrochen.
Als es dann so schlimm wurde, das wir uns gar nicht mehr aus der dunklen Ecke heraus getraut haben wurde ein schönes neues Zuhause für die vier gesucht. Zum Glück wurde auch bald eines gefunden. Hier leben ungefähr 10 Schwestern und die haben einen riesigen Garten dort.
Am Tag der Abreise bin ich dann nochmal um die Kisten in denen die vier dann ins neue Zuhause gefahren wurden herumgelaufen und wusste erst gar nicht, wieso die jetzt da drin waren.

Am nächsten Tag sind wir dann erst mal überall rumgelaufen und haben geschaut ob die vier nicht doch noch irgendwo versteckt sind.
Wir haben uns auch wieder schnell beruhigt und sind jetzt viel draussen im Gehege. Es ist im Moment sehr heiss und wir liegen gerne unter dem Holunderbusch. Zwischendurch essen wir dann ein Stück Melone oder ein bisschen Salat mit Reis.
Abends gehen wir dann durchs Gehege oder gehen auch mal draussen ein wenig spazieren. Unsere Menschen sind im Moment viel am arbeiten bei uns und vielleicht bekommen wir den Stall, also unsere Wohnung noch etwas grösser gemacht.
Wir haben leider nur ein kleines Fenster und das ist in die Nordrichtung und da haben wir nicht viel Licht.

Juli 2006

Der Juli 2006 wurde ein sehr heisser Monat. Unsere Menschen haben uns einen Ventilator und ein zusätzliches Drahtgitter am Ausstieg in unser Gehege gebaut, da wir diese Hitze nicht so gern mögen.
Wilma im GehegeIn unserem Garten sind jetzt einige neue Büsche und Pflanzen. Wir haben auch einen neuen Ausstieg bekommen und eine Überdachung. Im August soll da noch ein Zaun hinzukommen, damit wir auch, wenn die Menschen wieder Angst vor der Vogelgrippe haben herausgehen dürfen.
In unserem Schuppen ist grade alles etwas durcheinander. Bis zum Winter soll da wohl eine neue Wand gebaut werden, damit wir mehr vor der Kälte geschützt sind. Und dann sollen wohl auch noch ein paar Hühner zu uns kommen.
Dafür muss unsere Wohnung aber noch vergrößert werden denn wir wollen ja nicht wieder so leben wie früher, wo wir uns noch nicht mal umdrehen konnten.
Am besten ist bei dem heissen Wetter eine Melone oder natürlich ein Stück Brot, das essen wir innerhalb weniger Minuten auf.

Zwischendurch hatten wir dann noch ab und zu Besuch von einer Frau Hase, die nebenan eine Woche Urlaub machte. Wir hatten schon ein wenig Angst, weil die ab und zu schnell auf uns zuhoppelte, aber sie hat uns doch nichts getan.
Ende des Monats Juli kam dann endlich der von allen herbei ersehnte Regen.
Da machen wir es uns im Schuppen gemütlich und Uschi verschwindet dann immer in dem Kasten wo das Heu drin liegt. Und was im August so alles passiert ist, das erzähle ich euch dann in den nächsten Tagen hier.

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